Dialog
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Blog
Frage zum Bürgerentscheid:
Sind Sie fü...
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Ihre Fragen
ich habe einige Fragen zum Nahverkehr und Verkehr.
Der Bus nutzt derzeit die Haupsttr. und fährt über die Räterstr. und Zugspitzstr. zur S Bahn. Das wird nach dem jetzigen Stand von Kirchheim 2030 nicht möglich sein. Entfällt damit der Halt Räterstr? Fährt der Bus dann entlang der Heimstettnerstr. ?
Was ist mit dem neuen Bus 262 ab Dezember 2019? Wie werden hier die Strecken dann und nach Kirchheim 2030 sein?
Die Heimstettnerstr wird hoffentlich eine 30er Zone?
Ich hoffe sie finden Zeit auf die Fragen einzugehen. Danke.
In welcher Form werden potentielle Eigentümer informiert werden?
Nach welchen Gesichtspunkten wird entschieden, wer Eigentum erwerben darf?
"Wir" in der Verwendung des herrschaftlichen Plural? Bislang konnte ich die Antworten den Damen, die antworteten direkt zuordnen. Die Antworten des Bürgermeisters, der sich in Kopie setzen ließ waren nur anhand der Telefonnummer zuzuordnen.
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"Bitte verstehen Sie, dass wir aufgrund der Vielzahl von Fragen zunächst nur eine öffentliche und transparente Antwort geben. Sie erhalten diese selbstverständlich auch noch persönlich." Bislang leider nicht - ist die Vielzahl meiner Fragen unangemessen?
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"Vielen Dank für Ihre weitere Frage zu Kirchheim 2030. Wie wir Ihnen schon an anderer Stelle geantwortet hatten, gibt es für den geförderten Wohnraum Einkommensgrenzen bzw. steigt die Förderung bei unteren Einkommen." -Die Einkommensgrenzen setzen ein angespartes Vermögen vorraus, um überhaupt die Preise zahlen zu können. Welche Vorteile haben zugereiste Bewerber der dringend gesuchten Berufsgruppen, denen das notwendige Eigenkaptial fehlt?
Ist so eine sozial ausgewogene Struktur (Durchschnittsverdiener) gewährleistet?
Es gibt eine Stellplatzverordnung (zwei Stellplätze pro Wohnung?).
Wie abwegig ist eine Verordnung die bebaute Gewerbefläche (15qm pro Mitarbeiter Gewerbe entsprechen z.B. 38 qm durchschnittlichem Wohnraum pro angesiedeltem Arbeitnehmer plus Familienmitglieder) vom vorhandenen bzw. kurzfristig zu schaffenden Wohnraum abhängig zu machen?
Die Staus auf den Autobahnen bzw. Gedränge im ÖPNV könnten vermieden werden und die MA vertrödeln keine freie Zeit als Pendler. Mehr freie Zeit läßt z.B. ein Ehrenamt in den FFW zu.
Wird diese Summe auf die rund 3.000 Kunden der Bauträger (Erwerber, Mieter) umgelegt?
Heimstetten - Reihenhaus mit hohem Einrichtungsstandard - Wellness-Bad - 6 m Raumbreite
895.000 € Kaufpreis
156 m² Wohnfläche (ca.)
4,5 Zimmer
216 m² Grundstücksfl. (ca.)
oder aber in der Nähe von Hildesheim
Traumhaus! Exklusive Villa (2001)
Kaufpreis 590.000 €
Wohnfläche 500 m²
Zimmer 10
Baujahr (laut Energieausweis) 2002
- 7500 m² Grundstück (eingezäunt & pflegeleicht)
- Blockkraftheizwerk
- 3 Terrassen
- Pool mit Gegenstromanlage
Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Über welches monatliche Budget verfügen Sie, ohne dass Sie sich in Schwierigkeiten bringen?
Wieviele Zimmer / Wohnfläche kann ich vermieten, wenn das Einkommen ausbleibt/ sinkt?
Mir gefallen das Engagement und auch die Lösungen, die in den zahlreichen Workshops erarbeitet wurde und in den Broschüren vorgestellt werden. Aber leider bin ich weiterhin skeptisch wie ein Bewerber mit rund 1.500€ Netto (und eventuell Pfändungen) bei der Bewerbung berücksichtigt werden sollte.
Zitate:
-Auf Grund riesiger Nachfrage bitte ich Sie, anliegende Selbstauskunft vorab auszufüllen und mir bis, Samstag den 22.07., ausgefüllt zuzusenden.
-Es sollten Ihnen nach Abzug der Miete mindestens 700,- zum Leben bleiben!
-Angekommen – aber sorry: zu geringes Einkommen!
Mit freundlichen Grüßen
Immobilien Cl
Der am Markt angebotene Wohnraum kann von mehr als 30 Prozent der Bewerber mit dem Einkommen nicht bezahlt werden. Die Förderung von 5€ bezieht sich auf den zukünftig erzielbaren QM-Preis ( Angebot und Nachfrage durch ein bewußt knappes Angebot weiterhin knapp) für begehrte Berufsqualifikationen.
Was machen Arbeitnehmer deren Nettoeinkommen der Kaltmiete einer angemessenen Familienwohnung entspricht? Auf die Familie verzichten oder aber im günstigeren Umland ansiedeln? Oder aber die Freizeit für ein zweites Einkommen verwenden und somit nicht beim THW, der Feuerwehr, etc. ein Ehrenamt ausüben zu können?
Vielen Dank für die raschen Antworten. Werden die Antworten nicht mehr an meine E-Mail Adresse gesandt weil meine Fragen zu kritisch sind?
Könnte bitte jemand auf dem bundesweiten Markt nachschauen, wenn sich der Staub gelegt hat? Selbst im Umkreis gibt es aktuell BewerberInnen auf der Suche.
https://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/bewerberFinden.html?execution=e3s4&d;_6827794_p=1
https://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s5&d;_6827794_p=1#a358706291
https://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s3&d;_6827794_p=1#a358706291
Betreffen die Vorzüge nur die Bürger, die bereits in der Gemeinde leben und von daheim ausziehen oder auch ErzieherInnen, AltenpflegerInnen, die wegen ihrer Beschäftigung nach Kirccheim ziehen?
Welche Vorteile haben Leiharbeiter, die für eine 40 Stunden Woche mit 2.050€ Brutto entlohnt werden?
Die bestehenden Spielplätze wurden mit modernen Spielgeräten sehr schön modernisiert. Jedoch war der fehlende Schatten (im Vergleich zu Ismaninger Spielplätzen) unangenehm.
Es sei denn, dass in der Podiumsdiskussion in Taufkirchen ein Bundestagsabgeordneter klarstellt mit seiner Vergütung bei einer Wohnungssuche / -bewerbung kein Problem zu haben.
Deshalb habe ich als ehemaliger Plakatekleber kein Verständnis, das der Kandidat der CSU die Klischees (Nebenverdienst, Desinteresse für Mieterprobleme) bedient. Sein Statement betraf die Erwerber und das Einheimischenmodell. Unter einem bestimmten Einkommen (Kreditwürdigkei) braucht ein Mieter über Erwerb nicht nachdenken.
Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Ein- und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. In Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern konnte darüber hinaus erreicht werden, dass es für Ortsansässige geförderten Wohnraum geben wird. In den städtebaulichen Verträgen zwischen Gemeinde und Eigentümern der Flächen für Kirchheim 2030 werden dafür die Rahmenbedingungen festgelegt. Insgesamt 30% der Geschossfläche (GF) des tatsächlich neu geschaffenen Wohnraums ist für Ortsansässige gebunden und gefördert. D.h. 25.740 m² (GF) werden zur Miete mit 2,50 € bzw. 5,00 € pro m² gefördert, im Eigentum sind es 12.870 m² (GF), die mit 600 € pro m² gefördert werden. Damit wird es in Kirchheim Wohnraum geben, der auch Menschen mit geringerem Einkommen zu Gute kommt.
Der Markt für ErzieherInnen ist deutschlandweit leer gefegt. Durch den massiven Ausbau der Betreuungsplätze und auch die gesellschaftlichen Veränderungen hin zu mehr Kinderbetreuung hat sich eine große Nachfrage nach ErzieherInnen ergeben. Deshalb sind auch alle Kommunen – genauso wie private Träger – vor dieselbe Herausforderung gestellt, Personal zu bekommen. In Bezug auf die örtliche Bezahlung ist die Gemeinde leider an die geltenden Tarifverträge gebunden. Ganz eigene Lösungen sind der Gemeinde hier leider verwehrt. Eine leicht positive Entwicklung hinsichtlich Einstufungsmöglichkeiten und Gehalt hat es aber in den letzten Jahren immerhin gegeben.
Derzeit fahren in dieser Straße nur wenige hundert Fahrzeuge, so dass die Befürchtung nahe liegt, dass mit Kirchheim 2030 deutlich mehr Verkehr kommt. Wie sonst wäre eine derart hohe Entlastungswirkung durch die Verlängerung der Heimstettener Straße möglich.
Im Planfall mit der Ortsentwicklung Kirchheim 2030 Variante 2 – mit Anbindung der Heimstettener Straße an die M1 (Folie 40) – würden sich die Verkehrsströme verändern. Die Verkehrsbelastung würde sich dann um die angesprochenen ca. 1.900 Autofahrten auf ca. 200 Autofahrten reduzieren. In diesem Fall würde die Dr. Johanna-Decker-Straße signifikant entlastet.
Dazu muss man kurz erläutern, wie das Verkehrsmodell funktioniert: das Modell bildet die Routenwahl der Verkehrsteilnehmer ab, welche in den meisten Fällen auf verschiedenen Routen zum Ziel kommen können. Maßgebendes Kriterium ist die Reisezeit. Mit zunehmender Belastung einer Straße, einer Kreuzung, eines Knotenpunkts steigt auch die Fahrtzeit. Das heißt mehr Fahrzeuge = längere Reisezeit. Steigt aber die Reisezeit auf einer Strecke, dann kann es sein, dass eine andere, vormals zeitlängere Strecke attraktiver wird für den Nutzer. Es kommt zu einer Neubewertung der verschiedenen Routen und in Teilen zu einer geänderten Routenwahl. Dadurch kommt es zu Verlagerungen von Verkehrsströmen bis sich ein Gleichgewicht einstellt. Gerade wegen solcher Fragestellung macht man ja ein Gutachten, sonst könnten wir das selbst.
Bezogen auf Kirchheim 2030 bedeutet das, dass infolge des Neuverkehrs die Belastungen auf den Ausfallstraßen steigen, d. h. die Auslastungen dieser Strecken steigen und die Fahrtzeiten verlängern sich. Das bedeutet für andere Verkehrsströme, die vorher diese Routen gewählt hatten, dass sie sich kürzere Routen suchen, weil ab Kirchheim die Straßen stärker belastet sind. Es kommt zu einer Verlagerung nach außen. Dies gilt besonders für die Staatsstraße und die M1, die hohe Anteile an Durchgangsverkehr aufweisen. In diesem Fall steht südlich mit der A94 und der geplanten, im Modell bereits enthaltenen, Umfahrung Parsdorf eine parallele Route zur Verfügung, auf welche sich (geringe) Teile des Durchgangsverkehrs in Ost-West-Richtung verschieben. Diese Verkehrsströme haben wir nicht explizit ausgewiesen, weil wir ausschließlich Kirchheim betrachten und nicht auch noch Autobahnen etc. ins Modell einfließen lassen konnten.
Nein, die PKW-Dichte unterscheidet sich in beidem Fällen nicht. In einer Haushaltsbefragung aus dem Jahr 2015 wurde die Pkw-Verfügbarkeit in Kirchheim ermittelt. Demnach verfügen ca.75% der Bürger über 18 Jahren über einen Pkw. Für das Verkehrsmodell wurde von dem ungünstigen Fall ausgegangen, dass die Verkehrsmittelwahl gleich bleibt. Durch verschiedene Maßnahmen (z.B. Carsharing, Stärkung Rad- und Fußwegeverkehr, ÖPNV, …) will die Gemeinde Kirchheim hier jedoch deutliche Verbesserungen erreichen.
. Themenabend Verkehr finden sich auf Folie 53 und 54 Überlegungen dazu, wie sehr sich das Neuverkehrsaufkommen aus Kirchheim 2030 bei geänderter Verkehrsmittelwahl verändert. Sie finden die Präsentation unter folgendem Link: www.kirchheim2030.de/uploads/downloads/KirchheimPPTVerkehrV52017-07-25.pdf
1. Die Ausgestaltung des neuen Ortskerns sollte zumindest eine Ladenzeile/Gastronomie/Gewerbemöglichkeiten haben.
Das ganze erinnert irgendwie an die Messestadt Riem wo es bis auf die Arcaden keine Einkaufsmöglichkeiten oder Cafe's gibt und das Flair dort dem einea Ghettos gleicht.
Eine Reine Schlafstadt nur mit einem Park in der mitte bringt noch kein Leben
2. Ist eine verbesserung der Infrastuktur geplant?
Zum Beispiel als Pendler nach München würde ich mir wünschen das Kirchheim wie Feldkirchen in den MVG-Innenraum fällt was die jährlichen Kosten reduzieren würde und es werden ja noch mehr Pendler dazukommen. Sind dazu verhandlungen mit der MVG geplant?
3. Für das Verkehrskonzept wäre eine Übertunellung der Staatsstraße das sinnvollste Projekt anstatt einer Ampel die noch mehr Rückstaus als produzieren würde in meinen Augen. Ist die Ampel-Planung teil des Bürgerntscheids und wird somit beschloßen?
Zu 1.) Mit dem Strukturkonzept Kirchheim 2030 möchte man die beiden Gemeindeteile durch den neuen Ortspark verknüpfen und so einen Verbindungs- und Begegnungsort entstehen lassen. Ganz bewusst wird kein zusätzlicher Einzelhandel im Strukturkonzept ausgewiesen, um die bestehenden Ortskerne nicht zu schwächen. Dort haben wir heute bereits Lebendigkeit, die wir nicht gefährden sollten. Viele Umlandgemeinden haben den Fehler gemacht, neue Zentren zusätzlich zu den historischen zu entwickeln. Die Folge war ausnahmslos, dass die alten Kerne ausgestorben sind und die neuen Mitten nie richtig angenommen wurden. Deshalb ist unser Ortspark das Gegenmodell hierzu. Wir lassen das Leben dort, wo es heute ist, und verbinden die beiden vitalen Herzen durch eine große, grüne Hauptschlagader mit öffentlichen Einrichtungen. Vor allem die vielen kleinteiligen Einzelhändler in Kirchheim und Heimstetten freuen sich auf einen Zuwachs an Kaufkraft durch die potentiellen Neubürger. Hier wird es in Folge von Kirchheim 2030 sicher auch zu weiteren positiven Entwicklungen kommen. Ein kleines Café könnte aber trotzdem im Rathaus entstehen, derzeit gibt es aber noch keine konkreten Pläne dazu. Das erfolgt dann tatsächlich in der Bebauungsplanung. Sollte später noch Einzelhandel notwendig werden, ist eine Reservefläche am Moosweg hierfür vorgesehen.
Zu 2.) Der Ausbau des ÖPNV ist - unabhängig von Kirchheim 2030 - dringend notwendig. Wir engagieren uns hierfür mit den Nachbargemeinden auf verschiedenen Ebenen. Vier Beispiele: www.landkreis-muenchen.de/themen/mobilitaet/oepnv/positionspapier-der-verbundlandkreise/ http://www.sbahn-buendnis-ost.de/aktuelles/ https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/pliening-ort377251/ab-dezember-express-bus-von-pliening-zur-u-bahn-8596586.html http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/reaktionen-auf-mvv-flatrate-ein-ticket-fuer-alle-1.3622952 Grundsätzlich werden wir umweltfreundliche Verkehrsmittel, also Bahn-, Bus- sowie den Fuß- und Radverkehr, auch mit Kirchheim durch verschiedene Maßnahmen stärken. Die vielen neuen Rad- und Fußwegeverbindungen werden bspw. die Wegeführungen zwischen den beiden Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten enorm verbessern und verkürzen. Es wird drei neue Rad- und Fußwege über die Staatsstraße geben. Es ist vorgesehen, mehr Busse in Kirchheim einzusetzen und neue Haltstellen zu schaffen, um z.B. die Schüler sicherer nach Hause oder zur Schule zu bringen oder die Bürger zum Einkaufen. Durch die 2. Stammstrecke werden wir im 15 Minuten-Takt der S-Bahn angebunden. Mit dem Ringschluss in Erding werden wir S-Bahn-Halt zwischen Messe und Flughafen. Es tut sich also was... Sicherlich auch beim Tarif, der einfacher, gerechter und günstiger werden muss.
Zu 3.) Der Gemeinderat hat Mitte des Jahres nach einem intensiven Abwägungsprozess die Ampellösung für das Kirchheimer Ei unabhängig von Kirchheim 2030 beschlossen. Durch Kirchheim 2030 wird diese Lösung mitfinanziert und Flächen stehen leichter zur Verfügung. Das Staatliche Bauamt Freising hat bereits seine Zustimmung für den Umbau signalisiert, um schnellstmöglich Verbesserungen in der Verkehrsführung zu erreichen. Diese Lösung begünstigt insbesondere den Abfluss des Verkehrs aus dem Heimstettener Moosweg heraus. Für zusätzliche Entlastung sorgen eine nördliche und südliche Auffahrspur. Andere Lösungen sind auf Grund der engen Platzverhältnisse und Abständen zur A99 leider nicht umsetzbar – aber auch nicht vorteilhaft mit Blick auf den Abfluss aus dem Moosweg heraus. Eine Untertunnelung ist für die Gemeinde schlicht nicht finanzierbar und der Freistaat Bayern würde diese Untertunnelung auch nicht bezahlen.
1) Was ist geplant um die Infrastruktur, insbesondere die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, zu verbessern? Wenn tatsächlich ca. 3000 neue Bürger zu erwarten sind, wäre dies ein Anstieg um ca. 20%. Die derzeitige S-Bahn Situation ist in vielerei Hinsicht nahezu katastrophal: Sehr oft Verspätung, häufige Zugausfälle bzw. stark eingeschränkter Verkehr ( z.B.: nur bis Riem), katastrophales Informations- und Krisenmanagement (Aufbau von Schienenersatzverkehr oder Umleitung).
Der 20 Minutentakt ist nach meinem Gefühl eine reine Illusion.
Die zweite Stammstrecke wird das Problem nicht lösen bzw. vermutlich teils verschlimmern, da oft auch Bereiche insbesondere Riem bis Leuchtenbergring betroffen sind. Meiner Meinung nach muss die Bahn in der Lage sein bei Störung der Stammstrecke zumindest den Ostbahnhof zu erreichen. Die Strecke ist marode, gefühlt gilt dies jedoch nicht für den Güterverkehr. Die anderen Gemeinden wachsen auch.
2) Wie sieht es mit der Internetinfrastruktur aus ? Nachdem wir erst kürzlich ein Ausbau hatten und auf ca. 5 Jahre alten Stand hochgehoben wurden, ist durch K.2030 zu erwarten, dass der Ausbau fortschreitet oder das die Leitungen geteilt werden ? Ich hoffe hier sind sichere Angaben möglich, und nicht wie beim letzten Ausbau wo bis zum Ende des Ausbaus nicht möglich war eine konkrete Aussage zu treffen, ob ich in Zukunft über 6 MBit komme?
3) Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie sind im Rahmen des Bebauungsplans noch möglich ?
4) Wird das Gymnasium funktional gebaut? D.h. wird es leicht wartbar und pflegbar sein ? Niemand will ein Gymnasium das ein Schöheitspreis gewinnt, dafür aber jede Reparatur und Sarnierung riesige Umkosten beseutet. Wie sieht hier die konkrete Planung aus um zu verhindern, dass das neue Gymnasium nach 20-30 Jahren wieder marode ist.
5) Sind Spielplätze im Ortspark geplant?
6) Sind im Rahmen der Erweiterung des Alterseims auch behinderten- und altersgerechte Bauten geplant ( S Bahn Gleise, Rathaus, Ortspark etc.)?
Zu 1.) Der Ausbau des ÖPNV ist - unabhängig von Kirchheim 2030 - dringend notwendig. Wir engagieren uns hierfür mit den Nachbargemeinden auf verschiedenen Ebenen. Drei Beispiele: www.landkreis-muenchen.de/themen/mobilitaet/oepnv/positionspapier-der-verbundlandkreise/ http://www.sbahn-buendnis-ost.de/aktuelles/ https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/pliening-ort377251/ab-dezember-express-bus-von-pliening-zur-u-bahn-8596586.html
Grundsätzlich werden wir umweltfreundliche Verkehrsmittel, also Bahn-, Bus- sowie den Fuß- und Radverkehr, auch mit Kirchheim durch verschiedene Maßnahmen stärken. Die vielen neuen Rad- und Fußwegeverbindungen werden bspw. die Wegeführungen zwischen den beiden Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten enorm verbessern und verkürzen. Es wird drei neue Rad- und Fußwege über die Staatsstraße geben. Es ist vorgesehen, mehr Busse in Kirchheim einzusetzen und neue Haltstellen zu schaffen, um z.B. die Schüler sicherer nach Hause oder zur Schule zu bringen oder die Bürger zum Einkaufen. Durch die 2. Stammstrecke werden wir im 15 Minuten-Takt der S-Bahn angebunden. Mit dem Ringschluss in Erding werden wir S-Bahn-Halt zwischen Messe und Flughafen.
Es tut sich also was...
Zu 2.) Neubausiedlungen sollen grundsätzlich an die AFK-Geothermie und damit auch an Glasfaser angeschlossen werden. Ist denn die Internetgeschwindigkeit in Ihrer Siedlung noch nicht ausgebaut?
Zu 3.) Mit dem Strukturkonzept Kirchheim 2030 möchte man die beiden Gemeindeteile durch den neuen Ortspark verknüpfen und so einen Verbindungs- und Begegnungsort entstehen lassen. Ganz bewusst wird kein zusätzlicher Einzelhandel im Strukturkonzept ausgewiesen, um die bestehenden Ortskerne nicht zu schwächen. Dort haben wir heute bereits Lebendigkeit, die wir nicht gefährden sollten. Viele Umlandgemeinden haben den Fehler gemacht, neue Zentren zusätzlich zu den historischen zu entwickeln. Die Folge war ausnahmslos, dass die alten Kerne ausgestorben sind und die neuen Mitten nie richtig angenommen wurden. Deshalb ist unser Ortspark das Gegenmodell hierzu. Wir lassen das Leben dort, wo es heute ist, und verbinden die beiden vitalen Herzen durch eine große, grüne Hauptschlagader mit öffentlichen Einrichtungen. Vor allem die vielen kleinteiligen Einzelhändler in Kirchheim und Heimstetten freuen sich auf einen Zuwachs an Kaufkraft durch die potentiellen Neubürger. Hier wird es in Folge von Kirchheim 2030 sicher auch zu weiteren positiven Entwicklungen kommen. Ein kleines Café könnte aber trotzdem im Rathaus entstehen, derzeit gibt es aber noch keine konkreten Pläne dazu. Das erfolgt dann tatsächlich in der Bebauungsplanung.
Zu 4.) Nach den Erfahrungen mit den alten Gymnasium können Sie sicher sein, dass wir besonderen Wert auf Qualität und Mängelfreiheit legen. Dazu begleiten uns von Anfang an Ingenieure als Projektsteuerer. Für die Kalkulation haben wir die Kosten zudem am oberen Ende der Preisstaffel angesetzt. Diese Investition wird sich in der Gebäudequalität niederschlagen. Hierauf liegt unser Hauptaugenmerk, hierzu verhandelt der Zweckverband als Träger des Gymnasiums auch augenblicklich mit den Architekten und Planern.
Zu 5.) Die konkrete Ausgestaltung des Ortsparks ist im Strukturkonzept Kirchheim 2030 noch nicht festgelegt. Das erfolgt erst in der späteren Objektplanung. In den Planungszielen wurde vereinbart, dass der Park vor allem Freizeit und Erholung dienen und eine landschaftliche Prägung erhalten soll. Die Gemeinde hat zur weiteren Ausgestaltung einen Gestaltungsleitfaden beauftragt, in den auch die Bürger wie bislang weiter einbezogen werden sollen und der als Entscheidungshilfe für die Ausgestaltung des Parks dienen soll. Die Bürger der Gemeinde und damit die späteren Nutzer sollen sagen, wie ihre Freizeit und Erholung im Park aussehen soll: Ob Sport-, Spiel- oder Aufenthaltsflächen gewünscht sind bzw. wo diese auch sinnvoll anzuordnen sind. In einem ersten Workshop wurden bereits Spielplätze vorgeschlagen, die nun sinnvoll in das Konzept zu integrieren sind.
Zu 6.) Das Thema Barrierefreiheit ist bspw. auch im Ortspark intensiv auf den Themenabenden mit den Bürgern diskutiert worden und v.a. für Rollator-Nutzer und Rollstuhlfahrer soll es geteerte Wege im Park geben. Für Menschen mit Sehbehinderung wurde eine Kodierung am Ende der Wege, dort wo die Parkwege wieder Verkehr kreuzen (mit Bodenrillen o.ä.) vorgeschlagen. Das Rathaus und das Gymnasium werden (anders als heute) ebenfalls barrierefrei errichtet, da ein umfassender Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche für alle Kirchheimer absolut selbstverständlich sein muss. Für den S-Bahnhof ist der barrierefreie Umbau lt. Deutscher Bahn für 2019/20 geplant.
Auffallend ist auch, dass der ankommende und abgehende Verkehr Richtung Poing Im Fall der Verwirklichung von Kirchheim 2030 geringer sein soll als ohne den damit vervundenen Bevökerungszuwachs in Kirchheim. Worauf gründet sich dieses überraschende Ergebnis?
Der ankommende und abgehende Verkehr Richtung Poing nimmt durch die Umsetzung des Strukturkonzeptes Kirchheim 2030 ab, weil durch den Neuverkehr der Ortsentwicklung die Verkehre von Kirchheim-Heimstetten nach München über die M1 (ebenso wie auf den anderen Parallelrouten) steigen. Durch diese stärkere Auslastung auf der östlichen M1 (dort keine Abnahme des Verkehrs) kommt es dazu, dass überörtliche Verkehre, welche Parallelrouten zur Verfügung haben, diese aufgrund der für sie sonst steigenden Fahrzeit in Teilen auch nutzen. In diesem Fall steht südlich mit der A94 und der geplanten, im Modell bereits enthaltenen, Umfahrung Parsdorf eine parallele Route zur Verfügung, auf welche sich Teile des Durchgangsverkehrs von der M1 verschieben. Die Verschiebung fällt sehr gering aus und macht nur ca. 5% des Verkehrs auf der M1 in Höhe Kirchheim aus. Östlich ist keine Abnahme zu verzeichnen.
ich Erstaunen habe ich festgestellt, dass mal die Bürger befragt werden sollen. Sonst wird immer etwas von den etablierten Parteien durchgedrückt.
Zum Thema:
Ich bin strikt gegen jegliche Bebauung, wie auch immer die aussehen mag. Kirchheim ist schon jetzt eine der hässlichsten Gemeinden im Landkreis. Kaum Bäume und Parks, nur Demos-Betonhäuser und dazwischen Ghetto-Architektur (Am Brunnen, Räterzentrum). Wie wäre es mal, das ganze Areal mit Bäumen vollzupflanzen und einen grossen Park anzulegen?
Warum sollen sich wieder Architeken, Bauträger und Landbauern gesund stoßen?
Also weg mit den 2 Brücken (die ägern mich schon seit 40 Jahren! Danke, Herr Schuster!) und einen Gründeckel über die Staatsstrasse!
Zusammengefasst: Wo ist die lebendige Ortsmitte?
Von Kirchheim 2030 war da noch gar nicht die Rede. Das wurde erst in der zweiten Jahreshälfte 2016 vorgestellt. Stellen Sie da nicht falsche Zusammenhänge her?
Das Gymnasium wird in der genannten Vereinbarung ein einziges Mal in einer in Klammern gesetzten Aufzählung erwähnt. Bei der Kostenbeteiligung bleibt das Gymnasium im Gegensatz zu Rahaus un Bücherei sowieso außen vor: Für Kindertageseinrichtungen und *NICHT WEITERFÜHRENDE* Schulen ...
Ist Kirchheim 2030 für sich so wenig überzeugend, dass Sie den Bürgern drohen müssen, dass dann das Gymnasium nicht kommt?
Natürlich ist das Gymnasium auch ohne Kirchheim 2030 realisierbar.
Die Änderungen im Umgriff und in der Bebauung sind nicht zu übersehen. Zur Erforderlichkeit gibt es aber weder öffentliche noch nichtöffentliche Unterlagen. Im Workshop wurden nur zwei Pläne ohne Erläuterungen verteilt. Ein Protokoll scheint es nicht zu geben.
Bitte listen Sie alle Gründe, aus denen die Erforderlichkeit der Änderungen hervorgeht, auf. Vielen Dank im Voraus.
Was passiert mit dem Neubau des Gymnasiums, wenn es keinen positiven Bürgerentscheid gibt?
als Anwohner der Anlage - 45 werden wir extrem durch den immer mehr zunehmenden Verkehr auf der Staatsstraße beeinträchtigt. Es finden keinerlei Geschwindigkeitskontrollen statt. Die Staatsstrasse hat sich (besonders Nachts) zu einer Rennstrecke entwickelt. Ich sehe keinerlei bauliche Veränderung / Lärmschutz für diese Anlage. Hingegen werden auf der südlichen Seite (Richtung Heimstetten) Lärmschutzmaßnahmen aufgezeigt. Warum wird die Staatsstraße nicht auf 50 kmh reduziert und warum werden kein Kontrollen durchgeführt? Der Verkehr wird weiter zunehmen und unsere Lebensqualität weiter sinken. Interressant wäre auch Lärm- und Schadstoffmessung.
Es geht um das Oval/Kreisel der Staatsstr. Hier ist ja auch eine Ampel angedacht, die m.E. das Chaos nur vergrößern wird. Schon jetzt fahren viele Bürger (auch ich) zum Teil durch Kirchheim (Ort), weil Staatsstr. und abbiegen viel Zeitaufwendiger ist als durch Ortskern in der 30-Zone. Bei einer Ampel bräuchte ich mindestens 3 Spuren für die Staatsstr., damit genügend Autos rüber kommen. (vergleiche Werksausfahrtampel auf der Straße zwischen A99 und Unterföhring). Der Verkehr wir durch unsere Neubauten und die der Gemeinden bis Erding sicher nicht weniger.
Für Kirchheim 2030 aber auch für zahlreiche andere Verkehrsthemen in unserer Gemeinde soll ein aktuelles Verkehrsgutachten konkrete Fakten liefern. Dazu erfolgten im März 2017 Verkehrszählungen im Gemeindegebiet. Darüber hinaus können aber auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen für das Gutachten im Rahmen des Bürgerdialogs einbringen. Kommen Sie daher gerne zu den beiden Themenabenden Verkehr: am Donnerstag, den 11. Mai um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule in Kirchheim sowie am 25. Juli ebenfalls um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule. Dort werden wir diese Themen ausführlich diskutieren. Das Gutachten stellt dann die Grundlage für die weiteren Planungen dar. Im Übrigen sind schon viele gute Bürger-Ideen in das Strukturkonzept Kirchheim 2030 eingeflossen. So soll es weitere Brücken für Fuß- und Radwege über die Staatsstraße geben, die Zufahrten zur Staatsstraße werden optimiert und die neuen Wohngebiete anwohnerfreundlich von außen erschlossen. Mittelfristig möchten wir Kirchheim-Heimstetten auch über zusätzliche Ortsumgehungen vom Durchgangsverkehr entlasten.
Damit die "Entwicklung" nachvollziehbar wird diese meine Frage: Welches sind die öffentlichen Sitzungen, in denen entwickelt und beschlossen wurde? (Bitte mit RIS-Links).
Man hörte ja, dass die Entwicklung im Wesentlichen durch ein Gremium mit zwei Bürgermeistern, einem Beteiligten und Herrn Keck erfolgte. Welche Legitimation hat diese Gruppe, die so geheim zu sein scheint, dass sie als Gremium im Ratsinformationssystem noch nicht einmal aufgeführt ist.
Seit 1978 beschäftigt sich die Gemeinde Kirchheim mit einer Ortsentwicklungsmaßnahme zwischen den beiden Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten. Am 4. Oktober 2016 hat der Gemeinderat nun fast einstimmig mit 19:1 Stimmen das Strukturkonzept Kirchheim 2030 beschlossen, voraussichtlich am 24. September 2017 werden die Bürgerinnen und Bürger in einem Bürgerentscheid darüber abstimmen.
Im Protokoll der Sitzung vom 4. Oktober 2016 (ris.komuna.net/kirchheim/Agendaitem.mvc/Details/77509396/65797823) ist die Entwicklung dieses Strukturkonzepts sehr gut dokumentiert. In jüngster Zeit hat sich der Gemeinderat in seiner Klausur vom 22. November 2014 ausführlich mit diesen Planungen beschäftigt. Die Inhalte der Planung wurden dabei genauso diskutiert, wie auch die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Als Ergebnis der Klausur wurden Eckdaten zur Vorbereitung der erforderlichen Beschlüsse im Gemeinderat festgehalten. In der Sitzung des Gemeinderates am 10.03.2015 wurde aus der Klausur berichtet und daraus resultierend eine Reihe von Anpassungen beschlossen.
.07.2015 wurden weitere Beschlüsse hierzu gefasst (z.B. Wegfall von Gewerbeflächen), ebenso in der Sitzung vom 07.12.2015 (z.B. Vorgehen gegenüber den Grundstückseigentümern).
Zur Unterstützung im Rahmen der Koordinierung der Beteiligten sowie der Ablaufprozesse, entschied sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am 29.02.2016, einen Projektsteuerer zu beauftragen. Um darüber hinaus ein zeitnahes Vorankommen zu erreichen, beriet der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17.03.2016 über die Entsendung von Gemeinderatsmitgliedern in verschiedene Planungsgruppen. Insbesondere sollte hierdurch eine sehr enge Einbindung des Gemeinderat erreicht werden, ohne jeweils auf Sitzungstermine warten zu müssen. Die Entsendung der Gemeinderäte Franz Glasl, Stephan Keck und Gerd Kleiber zur Begleitung des Planungsprozesses seitens des Gemeinderates wurde in genannter Sitzung beschlossen. Am 25.07.2016 wurden diese Planungsgruppen und deren Zusammensetzung im Gemeinderat bekannt gegeben.
Im Rahmen eines Workshops am 29.07.2016 wurde der Entwurf des Strukturplans im Gemeinderat vorgestellt. Im Beisein der Planer wurde die Planung erläutert und Fragen beantwortet, Änderungsvorschläge konnten vorgebracht werden. In seiner Sitzung vom 04.10.2016 wurde das Strukturkonzept als überarbeiteter Entwurf mit Anregungen aus den Gesprächen mit den Eigentümern und Planern, aus Stellungnahmen verschiedener Fachplaner sowie vorgebrachte Anregungen aus dem Workshop vorgestellt und diskutiert sowie verabschiedet. Auf dieser Grundlage soll ein umfassender Bürgerdialog, der mit einem Bürgerentscheid endet, stattfinden und anschließend das entsprechende Bauleitplanverfahren eingeleitet werden.
Der Gemeinderat hat das Strukturkonzept also in zahlreichen Klausurtagungen, Workshops und Sitzungen (weiter-)entwickelt. Die Legitimation der Planungsgruppen ergibt sich aus dem Beschluss vom 17.03.2016. Darüber hinaus wurden die Gruppen ja auch vorgestellt und deren Tätigkeit durch Berichte im Gemeinderat rückgekoppelt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir parteipolitische Forderung grundsätzlich nicht kommentieren. Dieses Forum wird parteineutral durch die Gemeindeverwaltung administriert.
Die revidierte Planung entspricht auch nicht dem, was sich Zuzügler wünschen. Abzulesen ist dieses in der Wanderungsmotivuntersuchung der Stadt München. Der drittwichtigste angegebene Grund für den Umzug von München ins Umland ist der eigene Garten, gleich nach Vergrößerung des Haushalts. Die Bedeutung des eigenen Gartens hat gegenüber der ersten Befragung von 2001 sogar noch zugenommen. Die Rückkehr an den Heimatort ist nahezu bedeutungslos (Platz 13). Link :(s. S.59 des Downloads „Wanderungsmotivuntersuchung II“): zukunft-kirchheim.de/1
Für die Initiative „Kurs halten“ B.Michaelis, H.Kröniger, G.Spaerke
Die Wohnlandflächen haben sich im Strukturkonzept mit 51% Einfamilienhausbau zu 49% Mehrfamilienhausbau zwar zu den Wettbewerbsvorgaben verändert, der Gemeinderat hat in der von Ihnen benannten Sitzung aber auch einstimmig beschlossen, dass ein flexibles städtebauliches Gerüst gesucht wird, das sich dem Bedarf anpassen lässt. Genau diese Anpassung an den Bedarf hat der Gemeinderat vorgenommen.
So ist es zwar grundsätzlich zu begrüßen, dass die Bewohner der Landeshauptstadt die Landkreise um München und damit auch unsere Gemeinde wertschätzen, jedoch können wir unsere Entscheidungen nicht von den Interessen der Landeshauptstadt und ihrer Bewohner abhängig machen. Die verfehlte Wohnungspolitik Münchens der letzten Jahrzehnte, die zu einer Überhitzung der Metropolregion geführt hat, kann nicht von der Gemeinde Kirchheim gelöst werden. In der von Ihnen zitierten Wanderungsmotivuntersuchung ist übrigens auch zu lesen, dass der Wunsch nach „mehr Grün, weniger Lärm, besserer Luft“ seltener den „wichtigsten“ Gründen zugeordnet wird als noch 2001 (minus 13,6 Prozentpunkte). Die Untersuchung kommt dann auch zu dem Schluss, dass „andere Motive handlungsleitend werden. Dies sind in vielen Fällen die konkreten haushaltsbezogenen Triebfedern wie Flächenbedarf und Kostenreduzierung, weniger aber als noch vor 10 Jahren die eher idealistischen Motive des „Hauses im Grünen“ oder die Umweltbedingungen.“
Neben diesen Motiven bitten wir aber auch zur Kenntnis zu nehmen, dass v.a. der Mehrfamilienhausbau dazu beitragen wird, über geförderten Wohnungsbau sowie ein Ortsansässigen-Modell preisgünstigen Wohnraum für Kirchheimer zu schaffen. Insgesamt rechnen wir aktuell mit etwa 900 Wohnungen sowie 330 Eigenheimen, die bis 2030 schrittweise, also städtebaulich verträglich, gebaut werden.
Darüber hinaus hat das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) im Jahr 2015 den künftigen Bedarf an Wohnungen für Deutschland insgesamt und für alle Landkreise untersucht und kommt zu dem Schluss, dass derzeit in Deutschland deutlich zu wenige Wohnungen gebaut werden. Das Institut schreibt als Fazit, „dass auch in der Metropolregion München mehr Wohnungsbau erforderlich ist“ und das in ganz Deutschland gemessen am Bedarf etwa 20.000 Wohnungen mehr pro Jahr bis 2020 errichtet werden müssten.
Im Wohnbauatlas für München und Region des Referates für Stadtplanung und Bauordnung, Stadtentwicklungsplanung – Bevölkerung, Wohnungsmarkt und Stadtökonomie der Landeshauptstadt wird für den Landkreis München der relative jährliche Bedarf an zusätzlichem Wohnraum für den Zeitraum 2015 – 2020 im Vergleich zu den tatsächlichen Baufertigstellungen in den Jahren 2010 – 2014 ausgewiesen. Um annährend den Bedarf an Wohnungen im Landkreis München abdecken zu können, ist eine 150%ige jährliche Steigerung bis 2020 nötig. Mit dem Strukturkonzept Kirchheim 2030, das auch geförderten Wohnungsbau und ein Einheimischenmodell enthalten soll, wird die Gemeinde für viele Mitbürger preisgünstigen bzw. überhaupt Wohnraum zur Verfügung stellen können. Dieser wird städtebaulich sehr verträglich stufenweise entwickelt.
1. verstärken diese die Segregation 2. kann die Gemeinde dann auch nicht entscheiden, wer eine Wohnung bekommt. Bezahlbarer Wohnraum für Kirchheimer bleibt also weiterhin eine Illusion!
Die Metropolregion München boomt und auch die Gemeinde Kirchheim bekommt die Folgen hoher Mieten und zu wenig Wohnraums zu spüren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Ein- und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. Dabei kommt es auf eine ressourcenschonende Mischung der Wohnformen an, die in kleine überschaubare Wohnquartiere unterteilt und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen Ortspark eine hohe Lebensqualität bieten werden. Wir haben in diesem Zusammenhang auch Haushaltsbefragungen in Kirchheim durchgeführt, um den möglichen Bedarf nach Wohnraum besser einschätzen zu können.
Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass es im Zuge der Ortsentwicklung auch geförderten Wohnraum geben soll. Im Strukturkonzept sind der Anteil und die Lage der geförderten Wohnungen nicht festgesetzt, dies wird mit den städtebaulichen Verträgen zwischen Gemeinde und Eigentümern konkretisiert. Der Schwerpunkt wird auf Wohnungen für Ortsansässige nach dem bisher praktizierten gemeindlichen Vergabemodell (Zugspitzstraße, Caramanicostraße) liegen. Das gesamte Projekt Kirchheim 2030 ist auf rund 15 Jahre angelegt und in verschiedene Stufen aufgeteilt, um ggf. auch auf unterschiedliche Bedarfe mit der Zeit reagieren zu können.
Geförderter Wohnraum wird zu bezahlbarem Wohnraum für Ortsansässige führen. Mit dem Strukturkonzept versuchen wir, jeglicher „Segregation“ entgegen zu wirken. So schafft Wohnen am Park hochwertige Lagen genauso wie eben geförderte Standorte in selber Umgebung. Dadurch entstehen durchmischte Quartiere zum Wohlfühlen.
Wir hoffen, dass wir Ihnen inhaltlich weiterhelfen konnten und stehen natürlich für weitere Fragen jederzeit zur Verfügung. Kommen Sie doch mit Ihren Themen gerne am 15. März um 19:30 Uhr in den Gasthof Eberle - zum Stammtisch zum Strukturkonzept Kirchheim 2030!
Sicher, bei einem Grundstück, das fünfstöckig bebaut werden darf, ist der Erlös pro Quadratmeter höher als bei einem Reihenhausgrundstück. Aber nicht proportional.
Wie kann sich die Finanzierbarkeit verbessern, wenn man die gleiche Zahl an Neubürgern auf der Hälfte der Fläche unterbringt? Wird es einen Finanzierbarkeitsvergleich beider Varianten geben?
Zunächst einmal dürfen wir richtig stellen, dass die Planungen zum Strukturkonzept Kirchheim 2030 nicht aus Gründen der Finanzierbarkeit angepasst wurden, sondern weil sich der Bedarf für Wohnraum seit der Wettbewerbsdurchführung im Münchner Umland ganz erheblich verändert hat – auch in der Gemeinde Kirchheim. Zudem war es der Mehrheit im Gemeinderat wichtig, dass zukünftige Generationen noch Flächen zur Entwicklung ihrer Heimatgemeinde zu Verfügung haben. In Folge kam es zur Reduzierung des Umgriffs der Planungen, also zu einer Reduzierung des Flächenverbrauchs durch Kirchheim 2030. Nicht zuletzt kam es zu Anpassungen im Konzept auch wegen aktueller Planungen zu Gymnasium oder Staatsstraße, die einzubeziehen waren.
Ziel der Gemeinde ist es, im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit den Grundstückseigentümern, eine Kostendeckung für die kausalen Folgelasten der Gemeinde zu erreichen. Diese Verhandlungen laufen, sind aber noch nicht abgeschlossen. Eine Verbesserung dieses Ziels (Kostendeckung) würde einen unzulässigen Planungsgewinn bedeuten, der mit dem im Grundgesetz verankerten Schutz des Eigentums nicht zu vereinbaren wäre. Dies wird von der Gemeinde auch nicht angestrebt. Ein Finanzierbarkeitsvergleich ist daher nicht erforderlich. Übrigens: Der größte Grundstückseigentümer im neuen Umgriff wird die Gemeinde selbst sein…
Die Infrastruktur, also die Erschließung der neuen Wohngebiete, ist ohnehin grundsätzlich von den Eigentümern zu bezahlen.
Nicht zuletzt wird es 2017 aber auch eine Reihe von Veranstaltungen geben. Sobald diese feststehen, werden wir das natürlich bekanntgeben. Wir freuen uns über Ihr Interesse!