So fing alles an
- 1972
Beschluss für eine gemeinsame Ortsentwicklung in den Gemeinderäten der damals selbständigen Gemeinden Kirchheim und Heimstetten. - 1974
Erster gemeinsamer und bis heute gültiger Flächennutzungsplan, der eine gemeinsame Entwicklung der Flächen zwischen beiden Gemeindeteilen vorsieht. - 1978
Zusammenlegung der beiden Gemeinden. - 1980
Konkretisierte Planung für Verbindung zwischen Kirchheim und Heimstetten. - 1990
Scheitern der Planung durch neue Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat. - 1992
Auslobung eines gemeindlichen Plangutachtens. Vorgesehen war eine gemeinsame Ortserweiterung mit Einzelhandel, Wohnbau und öffentlichen Einrichtungen. - 1994
Mehrmalige Überarbeitung der Planung. Entwurf eines Bebauungsplans. - 2008
Scheitern der Planung durch neue Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat. - 2009
Nachdem 2008 dieses Vorhaben gescheitert war, setzte die Gemeinde auf Bürgerbeteiligung und Konsens. tagte erstmals das „Zukunftsforum Kirchheim“, in dem Bürger und Kommunalpolitiker gemeinsame Ideen für Ortsentwicklungsplanung entwickelten. - 2010
Sieger des ausgelobten Wettbewerbs über die Planung der städtebaulichen Maßnahmen war das Architekturbüro Zwischenräume aus München. - 2014
Der 2014 neu gewählte Gemeinderat befasste sich eingehend mit der vorliegenden Planung. Es folgte eine weitere Konkretisierung durch eine Arbeitsgruppe (mit den GR Glasl, Keck, Kleiber) und daraus entstehende Gemeinderatsbeschlüsse. - 2016
Verabschiedung des Strukturkonzepts Kirchheim 2030 im Gemeinderat.
Ortsbild und Infrastruktur
- Die historischen Ortsmitten von Kirchheim und Heimstetten sind nach wie vor im Ortsbild ablesbar und erinnern an ihre dörflichen Ursprünge. Sie sind die historisch gewachsenen Herzen der Gemeinde.
- Eine gute Nahversorgung der Bürger wird etwa durch Einzelhandel in den beiden Ortskernen der Gemeindeteile Kirchheim und Heimstetten sowie durch das Brunnen-Einkaufszentrum und das Räter-Einkaufszentrum sichergestellt.
Ausführliche Untersuchungen zum Thema Einzelhandel finden Sie in den PDF-Dokumenten "Einzelhandelskonzept für Kirchheim, 2004" und "Einzelhandels- und Zentrenentwicklung Kirchheim, 2015" - Ein Großteil des in den 1970er-Jahren entstandenen Wohnraums in Kirchheim, Heimstetten und Hausen besteht aus dichtem Einfamilienhausbau und einem moderaten Anteil an Mehrfamilienhäusern. Durch den beginnenden Generationenwechsel in den Wohngebieten besteht ein Bedarf an zentrumsnahen, barrierefreien Wohnmöglichkeiten.
- Das Rathaus ist derzeit auf mehrere Räumlichkeiten verteilt, eine Erweiterung bzw. ein Neubau des Gymnasiums steht ebenso an wie ein Bürgersaal
Familien- und Wohlfühlgemeinde
- Die Gemeinde Kirchheim bei München sieht sich als familienfreundliche Gemeinde für alle Generationen.
- Reiches und diverses Bildungs- und Betreuungsangebot: sechs Kindergärten, zwei Krippen, drei Grundschulen, eine Mittelschule, ein Gymnasium sowie eine Realschule im Nachbarort Aschheim. Außerdem verfügt Kirchheim über je ein Jugend- und Seniorenzentrum.
- Kirchheim ist eine Familien- und Wohlfühlgemeinde, die Freizeit- und Erholungsraum sowie Wohnraum für Ortsansässige und Senioren schaffen will.
Geschichte
Das heutige Gemeindegebiet ist seit frühester Zeit durchgängig besiedelt - die ältesten Funde gehen auf die Glockenbecherkultur ca. 2500 v. Chr. zurück. Spuren von Hügelgräbern und Urnenfeldern aus der Bronzezeit belegen dies. Auch in der Römerzeit bleibt die Gegend durch den Handel auf der Römerstraße ein beliebter Siedlungsraum.
Nach dem 2. Weltkrieg Krieg wächst die Einwohnerzahl durch Aussiedler aus den Ostgebieten von knapp 700 auf an. Ende der 1960er Jahre erlebt das Münchner Umland schließlich einen wahren Siedlungsboom, von dem auch Kirchheim und Heimstetten profitieren. Nicht zuletzt durch die Anbindung an das S-Bahn-Netz 1972 wächst die Bevölkerung explosionsartig an, so dass 1985 bereits über 10.000 Einwohner gezählt werden können. Im Zuge der Gebietsreform werden Heimstetten und Kirchheim mit dem dazugehörigen Hausen im Jahr 1978 zu einer Gemeinde zusammengefasst. In den folgenden 20 Jahren stagniert die Einwohnerentwicklung.
Nach dem 2. Weltkrieg Krieg wächst die Einwohnerzahl durch Aussiedler aus den Ostgebieten von knapp 700 auf an. Ende der 1960er Jahre erlebt das Münchner Umland schließlich einen wahren Siedlungsboom, von dem auch Kirchheim und Heimstetten profitieren. Nicht zuletzt durch die Anbindung an das S-Bahn-Netz 1972 wächst die Bevölkerung explosionsartig an, so dass 1985 bereits über 10.000 Einwohner gezählt werden können. Im Zuge der Gebietsreform werden Heimstetten und Kirchheim mit dem dazugehörigen Hausen im Jahr 1978 zu einer Gemeinde zusammengefasst. In den folgenden 20 Jahren stagniert die Einwohnerentwicklung.
Modell der Planung, Blick von Kirchheim nach Heimstetten
Der Ausblick über Kirchheim
Städtebau und Ortsbild
Historische Karte, Urpositionsblätter 1817-1872;
Quelle: Landesamt für Vermessung und Geoinformation
Quelle: Landesamt für Vermessung und Geoinformation